Freitag, 30. September 2016

Marathon des Leidens

Ich wollte mal berichten wie es mir bei meinem ersten Marathon ergangen ist. Zuerst muss ich gleich gestehen das ich es nicht geschafft habe ihn zu finishen. Ich habe bei Kilometer 36 nicht aufgepasst und bin auf die Bordsteinkante getreten und umgeknickt. Dabei habe ich mir die Bänder gerissen was ein weiterlaufen nicht mehr möglich gemacht haben. Bis dahin war es schön aber auch sehr anstrengend. Ich verstehe jetzt ein wenig warum der Marathon die Königsdisziplin des Leichtathletik ist. Es kommt nicht nur auf die Kondition an sondern auch auf den Geist. Nachdem bei Kilometer 19 die ganzen Halbmarathonläufer abgebogen sind wurde es auf der Strecke doch sehr einsam. Es waren in diesem Bereich auch sehr wenig bis gar keine Zuschauer. Da ich auch an der Stelle der Strecke  keine Gruppe erwischt hatte war es sehr zäh. Man läuft wieder relativ weit weg vom Ziel. Dies hat mich schon mental belastet und hat mit einiges an Körner gekostet. Ich war bis Kilometer 28 auch super auf Plan und merkte ab hier das es doch  an die Substanz geht.  Und dann nahm das Drama seinen Lauf ich hatte kurz nach Kilometer 31 Anschluss an eine Gruppe gefunden. Mit dieser Gruppe lief ich mit und bin dann beim abkürzen einer Kurve auf den Bordsteinkante getreten und wahr dabei etwas unaufmerksam und bin dabei umgeknickt. Ich merkte sofort das etwas kaputt wahr. Zum Glück war es sehr Nahe an der Stelle wo meine Frau auf mich wartete. Sie hat mich dann abgeholt und wir sind ins Krankenhaus gefahren  um die finale Diagnose abzuholen. Jetzt humple ich hier halt durch die Gegend und tröste mich damit das ich immerhin 36 Kilometer geschafft habe.
Ich bin schon ein wenig traurig das ich es nicht geschafft habe den Marathon zu beenden. Es waren doch nur noch knapp sechs Kilometer.  Ich habe aber trotzdem einiges mitnehmen können und bis stolz dieses Strecke geschafft zu haben. Man kann aus jedem mentalen Tal herauskommen wenn man nicht alleine ist. Als der Mann mit dem Hammer bei mir vorbei kam und es richtig anstrengend wurde haben mich meine Mitläufer mega super motiviert und mir geholfen nicht einfach stehen zu bleiben sondern immer weiter zu laufen. Schritt für Schritt. Jetzt heißt es aber erstmal ausruhen und alles ausheilen lassen. Mit dem laufen sollte ich auch kürzer treten denn zu extensiver Sport ist laut unserer Heilpraktikerin nicht so gut für den Kinderwusch.

Freitag, 23. September 2016

Heilpraktiker

Ich wollte euch noch vom ersten Termin beim Heilpraktiker berichten. Letzte Woche war es soweit. Zuerst hat sie mich über das vorgehen und die Risiken aufgeklärt. Danach ging es an die Akupunktur zuerst auf der Bauchseite. Ich muss zugeben ich kam mir ein wenig wie ein kleines Nadelkissen vor. Ich hatte gute 16 Nadeln  in mir. Danach durfte ich 20 Minuten ruhen. Zum Glück nicht länger. Denn ich glaube dann wäre ich eingeschlafen. Nach der Bauchseite war dann die Rückseite daran. Dort gab es dann nochmal so viele Nadeln. und wieder eine Ruhepause. Ganz wichtig war der Therapeutin das ich auch das GI spüre wenn sie die Nadeln setzt. Dies habe ich aber nicht immer gespürt aber es war schon ein komisches Gefühl das zu spüren. Jetzt hoffen wir mal das es was bringt und uns unserem Traum näher bringt. Auf alle Fälle war ich danach entspannt.

Dieses Wochenende steht jetzt meine große Herausforderung an. Ich werde in Ulm meinen ersten Marathon laufen. Ich bin total gespannt wie es wird und wann der Mann mit dem Hammer kommt und ob ich es überhaupt schaffe durchzulaufen. Ich muss auch zugeben ich habe total Respekt vor der Strecke aber irgendwie freue ich mich auch total darauf. Wenn ihr also zufällig in Ulm seit könnt ihr mich anfeuern oder ihr feuert mich auf meinem Runtastic Profil (Babyplan Männersicht) an. Jetzt heißt es noch erholen und Kräfte Sammeln für Sonntag damit ich topfit um 9:00 Uhr an den Start gehe kann.

Freitag, 9. September 2016

Es geht weiter

Heute hatte ich den ersten Termin bei der Heilpraktikerin meiner Frau. Wir sind den Anamnesebogen durchgegangen und haben danach das weitere Vorgehen besprochen. Sie sieht die Möglichkeit mich zu unterstützen bessere Spermien für den nächsten Versuch zu produzieren. Sie meinte ich hätte eine Lebermeridian Schwäche welche meinen Energiefluss stört und ich dadurch eventuell nicht so Optimale Spermienqualität produzieren würde. Auf der einen Seite klang für mich alles logisch aber auf der anderen Seite ist dies schon ein wenig skurril für mich, aber was macht man nicht alles für unseren Traum und schaden tut es bestimmt auch nicht. Ich muss ja auch zugeben das sie ohne das ich gesagt habe das ich immer wieder Probleme mit dem Nacken habe sie darauf gekommen ist und gemeint hat das das auch dabei beseitigt wird. Hoffen wir mal das es auch klappt. ich werde jetzt die nächsten Woche Akkupunktur bei Ihr haben und sie meinte auch das sie schaut ob es Heilpilze gibt. Na da bin ich mal gespannt was das für ein Zeugs ist und wie es schmeckt. So lange es nicht schadet. Ich bin jetzt erstmal froh das es losgeht und dann hoffe ich mal das es was bringt.