Donnerstag, 26. Januar 2012

Punktion

Jetzt stand sie an unsere erste Punktion. Etwas nervös waren wir schon wir wussten ja nicht so genau was auf uns zukommt. Wir standen also kurz vor sieben in der Kiwu. Wir wurden wie immer freundlichen Empfangen. Da wir die ersten waren ging es bei der Anmeldung ziemlich fix. von der Arzthelferin wurde uns dann ausführlich der Ablauf erklärt und dann ging es auch schon zum Narkosegespräch. Meine Frau war sichtlich nervös vor der Narkose. Ich versuchte sie so gut es ging aufzubauen und aufzumuntern. Die Narkoseärztin war zum Glück sehr freundlich und meine Frau fühlte sich sehr sehr gut aufgehoben bei Ihr. Dadurch war ich doch sichtlich erleichtert. Nachdem Gespräche wurde meine Frau von der Arzthelferin in den OP abgeholt. Ich konnte dann mein Sperma für die IVF Spenden gehen. Dies hatte ich dann auch relativ schnell abgegeben. Jetzt noch schnell Blut abgeben für den HIV und Hepatitistest. Anschließen musste ich im Wartezimmer auf meine Frau warten. Die Warterei kam mir vor wie eine gefühlte Ewigkeit. Dabei sind mir viele Gedanken durch den Kopf gegeistert. Hat meine Frau den kleinen Eingriff gut überstanden? Wobei ich mir da relativ schnell sicher war das da nichts passiert sein kann, da die kiwu mich bestimmt schon informiert hätte. Wie viel Eizellen sind reif und können Punktiert werden? Ist mein Sperma gut genug? Lassen sich die Eizellen auch befruchten? Wie wird es meiner Frau nach der Punktion gehen. Ich versuchte ein Buch zu lesen um mich abzulenken. Dies gelang mir aber nicht wirklich ist halt doch alles neu und aufregend beim ersten mal. Ich schaute dann immer im Wartezimmer herum. Es kamen dann immer wieder Männer die auch im Wartezimmer Platz nahmen. Diese wirken auf mich auch irgendwie unischer. Aber wenn wundert es. Man ist als Mann doch irgendwie  hilflos. Meine Frau kam dann jetzt auch ins Wartezimmer. Ich war erleichtert. Meine erste Frage war wie es ihr geht. Die zweite Fragewar dann wie viele Eizellen sie entnehmen konnte. Sie erzählte mir das es 9 waren. Ich war erstmal froh das es doch so viele waren. Jetzt hofften wir das sich auch alle befruchten lassen und schön weiterentwickeln. Nach kurzem Warten und der Kontrolle des Blutdruckes meiner Frau dürften wir dann nach Hause gehen. Am nächsten Tag sollte uns noch ein Biologe anrufen und uns den Termin für den Transfer mitzuteilen. Dabei sollten wir auch erfahren wie viele Eizellen sich befruchten haben lassen.

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